Runde 4: Jens Brouwer vs. Tobias Bosselmann

In diesem Match wird auf beiden Seiten Berlin repräsentiert. Beide Spieler stehen 3-0 und wollen selbstverständlich das Sieg-Niederlagen-Verhältnis weiter verbessern. Jund ist die Waffe der Wahl für Tobias, während Jens mit Bant Auras die Hosen anhat. Jens gewinnt den Würfelwurf: „Dann fange ich an.“ Tobias: „Dann fange ich das zweite Spiel an.“ Grenzenloser Optimismus, meine Damen und Herren.

Die ersten drei Züge gehören naturgemäß Jens, der gut mit Avacyn’s Pilgrim, Fencing Ace, Rancor auf das Ass plus Invisible Stalker vorlegt. Tobias beschäftigt sich derweil mit Farseek. Allerdings werden bald zwei Probleme offenbar. Erstens hat Jens nämlich nur drei Mana zur Verfügung, von denen eins vom Pilger kommt, zweitens erreicht Tobias in seinem dritten Zug ein Wunder in Form von Bonfire of the Damned. Für den Rest des Spiels legt Jens weder Länder noch Kreaturen auf den Tisch und stirbt so elendig an Olivia Voldaren und Liliana of the Veil.

Runde 4 2
Tobias fängt wohl doch nicht im zweiten Spiel an

Tobias 1 – 0 Jens

Eins muss man dem Deck lassen: Wenn es funktioniert, besiegt Bant blitzschnell. Jens hat in seinen ersten Zügen Abundant Growth, Strangleroot Geist, Geist of Saint Traft. Den zweiten Geist erweitert er um Spectral Flight und Ethereal Armor, was eine prompte Aufgabe Tobias‘ erwirkt, der im gesamten Spiel einen Arbor Elf gewirkt hat. Hmja, einseitig.

Runde 4 1
„Das reicht, meint Tobias‘ Finger“

Tobias 1 – 1 Jens

Fairness ist, wenn beide Spieler auf fünf mulliganen. Not gegen Elend ist das allerdings auch. Tobias, der anfängt, verpasst zunächst sein zweites Land, hat es aber einen Zug später. Jens gibt derweil Invisible Stalker im dritten Zug zwar kein atemberaubendes, aber wenigstens etwas Tempo vor. Der wundert sich dann aber prompt über Bonfire of the Damned. Den nächsten Versuch, Druck aufzubauen, startet Jens mit Strangleroot Geist, den er einen Zug später versucht mit Rancor zu erweitern. Das holt Abrupt Decay aus Tobias‘ Hand, das allerdings nur das Rancor entsorgt, aber den Geist vergrößert. Nach dem Angriff für drei Schaden hat Jens noch Avacyn’s Pilgrim.

Tobias ist in die Ecke gedrängt. Er zieht zwar sein drittes Land, aber das ist Overgrown Tomb, von der er zwei Schaden nimmt, um ein Bonfire of the Damned zu spielen, das lediglich den Pilger abrüstet. Ein Befreiuungsschlag sieht anders aus. Jens‘ Boardzustand entwickelt sich dagegen prächtig, denn er kann weiterhin mit seinem Geist angreifen und einen weiteren dazulegen (von der Saint-Traft-Spezies diesmal). Hellseherische Fähigkeiten durch Duress zeigen Tobias schließlich, dass er dieses Match wohl nicht gewinnen wird. Er sieht Rancor, Simic Charm und Ethereal Armor, von denen er letztere nimmt. Mizzium Mortars entsorgt danach zumindest einen Geist (ratet, welchen). Die fluchsichere Legende kann durch einen Topdeck und guten Spielzug von Jens dann im nächsten Zug gewinnen. Den nachgezogenen Silverblade Paladin paart er nämlich nicht mit dem Geist, sondern dem Engel, der ihn begleitet, was exakt die benötigten zehn Schadenspunkte verursacht.

Runde 4 3
Jens‘ Position könnte nach dieser Runde idealer nicht sein.

Tobias 1 – 2 Jens

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